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Für ALS-Forschung -> Forschung ist Hoffnung!

Die gemeinnützige Charcot-Stiftung leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung der medizinischen Forschung auf dem Gebiet der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS). Im Jahr 1999 unter dem Dach der Ulmer Universitätsgesellschaft gegründet, hat es sich die Abteilung für Neurologie der Universität Ulm unter Leitung von Prof. Dr. A. C. Ludolph zusammen mit Herrn Dr. Carsten Hager (verstorben Februar 2012) aus Bad Oldesloe zur Aufgabe gemacht, die Vision des französischen Neurologen Jean-Martin Charcot (1825 – 1893) voranzutreiben. Charcot beschrieb vor über 150 Jahren als erster das Krankheitsbild der ALS. Er sagte voraus, dass es noch lange dauern würde, bis man diese Krankheit behandeln könnte. Jedoch scheint sich der enorme Wissenszuwachs um ALS gegenwärtig aus einzelnen kleinen Mosaiksteinchen zu einem großen Ganzen zusammenzufügen. Dieses Bild muss einerseits weiter ergänzt werden, andererseits müssen so rasch wie möglich wirksame Therapieansätze entwickelt werden.

 

POTENZIALE ERKENNEN PERSPEKTIVEN STIFTEN

 

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Beratung und Begleitung von Familien mit erblicher ALS

Ein weiterer wichtiger klinischer Schwerpunkt ist die Betreuung der präsymptomatischen Genträger aus Familien mit erblichen Formen der ALS. Zum einen bieten wir in einer Spezialambulanz die Möglichkeit zur genetischen Beratung an, zum anderen koordinieren wir eine deutschlandweite wissenschaftliche Studie zur Begleitung von Genträgern und Nicht-Genträgern aus Familien mit erblicher ALS. Auch in Hinblick auf neue Interventions- und Präventionsstudien (z.B. SOD1- Antisense-Oligonukleotid als Therapieansatz) können sich Betroffene und deren Angehörige beraten lassen.

Für weitere Informationen stehen wir unter albert.ludolph@rku.de gerne zur Verfügung. Die Untersuchung der Patienten erstreckt sich nicht nur auf die Erhebung der Vorgeschichte und die klinische Untersuchung, sondern auch die Bestimmung von Stoffwechsel-Parametern, von denen wir glauben, dass sie den Ausbruch der Erkrankung mit kontrollieren.