POTENZIALE ERKENNEN. PERSPEKTIVEN STIFTEN.

Viele Menschen denken, die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) sei eine seltene Erkrankung. Das Risiko an einer ALS zu erkranken und zu versterben liegt in Deutschland jedoch bei etwa 1:400. Jenseits des 50. Lebensjahres ist dieses Risiko beträchtlich höher. 200.000 der derzeit 80 Millionen Einwohner in Deutschland werden an einer ALS versterben.

Die gemeinnützige Charcot-Stiftung leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung der medizinischen Forschung auf dem Gebiet der ALS. Im Jahr 1999 unter dem Dach der Ulmer Universitätsgesellschaft gegründet, hat es sich die Abteilung für Neurologie der Universität Ulm unter Leitung von Prof. Dr. A. C. Ludolph zusammen mit Herrn Dr. Carsten Hager (verstorben Februar 2012) aus Bad Oldesloe zur Aufgabe gemacht, die Vision des französischen Neurologen Jean-Martin Charcot (1825 – 1893) voranzutreiben.

Charcot beschrieb vor über 150 Jahren als erster das Krankheitsbild der ALS. Er sagte voraus, dass es noch lange dauern würde, bis man diese Krankheit behandeln könnte. Jedoch scheint sich der enorme Wissenszuwachs um ALS gegenwärtig aus einzelnen kleinen Mosaiksteinchen zu einem großen Ganzen zusammenzufügen. Dieses Bild muss einerseits weiter ergänzt werden, andererseits müssen so rasch wie möglich wirksame Therapieansätze entwickelt werden.

Wesentliche Ziele unserer Stiftung:

  • Verbesserung der Hilfsmittelangebote ALS-Erkrankter
  • umfassende Beratung Angehöriger von ALS-Erkrankten
  • Aufklärung der Öffentlichkeit

ALS-Forschung

Therapiestudien

ALS-AMBULANZ